Herzlich Willkommen zum Online-Kurs „Digital gegen Antisemitismus“!

Der Online-Kurs „Digital gegen Antisemitismus“ unterstützt Sie dabei, sich dem komplexen Thema Antisemitismus anzunähern. Der Kurs zeigt auf, wie Sie als zukünftige oder bereits praktizierende Lehrkraft gegen Antisemitismus vorgehen können und welche Themenbereiche zu dieser pädagogischen Arbeit gehören.

Der Online-Kurs ist aus dem gleichnamigen Projekt „Digital gegen Antisemitismus“ entstanden. Das Projekt wurde von »school is open« durchgeführt. »school is open« war seit 2008 ein innovatives Lehr-Lern-Projekt in den bildungswissenschaftlichen Anteilen der Lehramtsausbildung an der Universität zu Köln. „Digital gegen Antisemitismus“ hat von 2018 bis 2020 gemeinsam mit Lehramtsstudierenden digitale Bildungsmaterialien zur Arbeit gegen Antisemitismus entwickelt.


In diesem Online-Kurs lernen Sie:

  • was Antisemitismus ist und wie Sie als zukünftige oder bereits praktizierende Lehrkraft dagegen vorgehen können
  • welche Rolle die Begegnungen mit den Geschichten von Jüdinnen und Juden und die diversitätsorientierte Betrachtung von Israel und des Nahostkonflikts dabei spielen
  • zu reflektieren, inwieweit Sie persönlich auf verschiedenen Ebenen verstrickt sein können
  • wie das Projekt entstanden und durchgeführt wurde
  • und welche Anregungen Sie vielleicht für Ihre eigene universitäre Lehre oder Ihren eigenen schulischen Unterricht mitnehmen können

Der Online-Kurs führt Sie durch die folgenden sechs Module.

Um zum jeweiligen Modul zu gelangen, klicken oder tippen Sie auf den entsprechenden Teil der Abbildung.


Es gibt vier inhaltliche Lernmodule, in denen Sie Kompetenzen zur Arbeit gegen Antisemitismus erwerben und ausbauen können. Hier finden Sie die Bildungsmaterialien wieder, die mit den Studierenden gemeinsam erarbeitet wurden.

  • Vielleicht wundern Sie sich, dass (Israelbezogenen) Antisemitismus verstehen und entgegenwirken „nur“ einer von vier Themenbereichen ist, seien Sie versichert, dass alle vier ihre Relevanz und Bedeutung haben. Dieses Lernmodul führt Sie in die Denkstrukturen und Formen von Antisemitismus ein. Auch werden pädagogische Präventions- und Interventionsstrategien aufgezeigt.
  • Jüdinnen und Juden werden mit Antisemitismus verbunden, ihr Alltag ist davon geprägt. Aber eine effektive Arbeit gegen Antisemitismus sieht Jüdinnen und Juden nicht nur als Opfer, sondern ermöglicht Begegnungen auf Augenhöhe. Im Modul Geschichte_n von Jüdinnen und Juden kennenlernen erhalten Sie einen Einblick in vielfältige individuelle Autobiografien von Jüdinnen und Juden, die von Geschichte, Gegenwart und Zukunft geprägt sind.
  • Jüdische Lebenswelten sind auch mit dem Staat Israel verwoben. Im Themenbereich Israel als demokratischen Staat im Nahen Osten erfahren lernen Sie die Vielfalt und Vielschichtigkeit Israels kennen. Die Komplexität des Nahostkonflikts wird sichtbar gemacht.
  • Zur Arbeit gegen Antisemitismus gehört nicht nur die Auseinandersetzung mit dem Gegenstand (Lernmodul 2) und mit der Geschichte und Gegenwart anderer (Lernmodul 1 & 3) sondern auch die Auseinandersetzung mit sich selbst. Das Modul Autobiografie & Gefühlserbschaften reflektieren fragt nach den eigenen Verstrickungen auf emotionaler, familiärer und gesellschaftlicher Ebene.

Die beiden Metamodule dokumentieren und reflektieren den Entstehungsprozess des Online-Kurses. Sie sind auch über den Universitätsverbund für digitales Lehren und Lernen in der Lehrer/-innenbildung (digiLL www.digill.de) verfügbar.

  • Im ersten Metamodul Idee und Konzeption wird aufgezeigt, wie die Idee zum Projekt entstanden ist und wie ein mögliches Seminar zur Erarbeitung von Materialien konzeptioniert wurde. Hier werden die Überlegungen dokumentiert und reflektiert, die der eigentlichen Zusammenarbeit mit den Studierenden vorausgingen.
  • Im zweiten Metamodul Ergebnisse & Reflexion wird festgehalten, wie diese Zusammenarbeit konkret aussah. Dokumentiert wird, wie das tatsächliche Seminar aufgebaut war und welche Ergebnisse die Studierenden produziert haben. Einige der Studierenden kommen selbst zu Wort und reflektieren ebenso wie »school is open« die Zusammenarbeit. Hier werden auch einige Überlegungen zu möglichen Transfers in die weitere universitäre Lehre oder schulische Praxis angestellt.
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